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3. Lesung von Thomas Bernhard- Gedichten
in der Galerie Eva Priller
Lesung ausgewählter Gedichte
in der Galerie Eva Priller in der Höllgasse
Dienstag, 13. Dezember 2005 (ab 20:00 Uhr)
Es lesen Bianca Buhr, Sabine Waldherr und Eberhard Wind
"Warum muss ich die Hölle sehen? Gibt es keinen anderen Weg? "
Thomas Bernhard: "Lyriker. Armer Mann mit Ausdauer"
Die Gedichte Thomas Bernhards sind natürlich in ihrer Melancholie und Depressivität von seinem engeren Landsmann Georg Trakl beeinflusst.
Daneben wird der Einfluss von T.S. Eliots Waste Land, von Ezra Pound, Paul Eluard sowie von Rafael Alberti und Jorge Guillen spürbar.
Bevor Thomas Bernhard mit seinem Roman- Erstling "Frost" (1963) und seinem Bühnendebüt "Ein Fest für Boris" zum bekannten Autor und bald Georg Büchner- Preisträger wurde, Feierte er einen großen Aufbruch in der Lyrik. Als T.B. in den 80er- Jahren sein Exemplar der Sammlung "Unter dem Eisen des Mondes" durchsah, setzte er folgende Notiz auf das Vorsatzblatt: "Mein eigenes Exemplar, das mir heute - 7.12. 1980- sehr gut gefallen hat. T. B."
