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Passauer Thomas Bernhard-Wochen 2006
(10. Februar - 19. März 2006)

Eine Veranstaltung im Rahmen der Passauer Thomas Bernhard-WochenAnlässlich des 75. Geburtstags von Thomas Bernhard (1931-1989) in Zusammenarbeit mit dem Kunstverein Passau

 

Pressestimmen

 

Gymnasiasten begeistern im Stadttheater

(Artikel: Passauer Neue Presse - 04.03.2006 - Guntram Kraus)
Passau. Ausgesprochen routiniert meisterten die Theaterspieler des Wilhelm-Diess-Gymnasiums am Donnerstagabend ihren bisher wichtigsten Auftritt: ein Gastspiel beim Südostbayerischen Städtetheater im Fürstbischöflichen Opernhaus in Passau...
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Ein „Fest für Boris“ wird zum Fest fürs Publikum 

(Artikel: Passauer Neue Presse - 04.03.2006 - Gertie Falk)

Vor allem Anna Schiff glänzte als „Die Gute“. Sie bestritt die beiden ersten Akte als Vorspiele nahezu allein mit „Monster-Monologen“, wie Thomas Bernhard diese sich endlos wiederholenden Weltschmerzmonologe selbst genannt hatte...

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Gymnasiasten spielen am Stadttheater 

(Artikel: Passauer Neue Presse - 28.02.2006 - Guntram Kraus)
Passau. Ausgesprochen routiniert meisterten die Dass es zu dieser ehrenvollen Einladung an Oberstudienrat Martin Frauenhofer und seine Truppe kam, hat mit dem Autor des aufgeführten Stückes zu tun: In diesem Jahr könnte Thomas Bernhard, der ebenso geniale wie umstrittene und auf jeden Fall bedeutendste Dramatiker der österreichischen Gegenwartsliteratur, seinen 75. Geburtstag feiern...

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Wie Thomas Bernhard wirklich war - Artikel: Passauer Neue Presse - 27.02.2006 - Gebriele Blachnik

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(Artikel: Passauer Neue Presse - 27.02.2006 - Gebriele Blachnik)

 

Ich durfte ihn sogar Scheusal nennen - Artikel: Passauer Neue Presse - 11.02.2006 - Gertie Falk

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(Artikel: Passauer Neue Presse - 22.02.2006 - Edith Rabenstein)

 

Ich durfte ihn sogar Scheusal nennen - Artikel: Passauer Neue Presse - 11.02.2006 - Gertie Falk

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(Artikel: Passauer Neue Presse - 16.02.2006 - Gertie Falk)

 

Eine Fundgrube für die Freunde Thomas Bernhards - Artikel: Passauer Neue Presse - 11.02.2006 - Gertie Falk

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(Artikel: Passauer Neue Presse - 11.02.2006 - Gertie Falk)

 

Das Maß der österreichischen Literatur - Artikel: Passauer Neue Presse - Feuilleton -09.02.2006 - dpa/rm

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(Artikel: Passauer Neue Presse - Feuilleton 09.02.2006 - dpa/ra)

 

Bilder des Autors Thomas Bernhard - Artikel: Passauer Neue Presse - 06.02.2006 - str

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(Artikel: Passauer Neue Presse - 06.02.2006 - str)

 

 

 

Thomas Bernhard 
Alpenkönig und Menschenfeind


"Mein ganzes Leben ist nichts anderes als ununterbrochenes Stören und Irritieren", befand Thomas Bernhard kurz vor seinem Tod 1989. In seinem Testament verfügte er ein Aufführungsverbot für seine Werke in Österreich. Seinem Nachruhm hat's nicht geschadet. Zu seinem 75. Geburtstag finden in Passau Festwochen mit großer Fotoschau statt und Bayern2Radio präsentiert eine O-Ton-Collage.

Er wäre ein wahrhaft feuilleton-schöner 75-Jähriger gewesen: Weißhaarig und mit hoher Stirn, sensibel und zornig. Ein altösterreichischer Geistesadeliger - obwohl in Holland geboren und dort in kleine, ja "schlampige" Verhältnisse hinein. Weil dem neben Elfriede Jelinek namhaftesten und meistangefeindeten Autor Österreichs am 12. Februar 1989, drei Tage nach seinem 58. Geburtstag, nach langer Lungenkrankheit dann doch das Herz stehen blieb, bleibt uns statt (mutmaßlich skandalträchtiger oder gleich verweigerter) Interviews sein umfangreiches Werk - und der Blick der Zeitzeugen.
Andreas Trojan versammelt in Bayern2Radio O-Töne von Freunden und Bekannten wie Jelinek, Wendelin Schmidt-Dengler und Alfred Pfabigan zu einem gemischten Schlusschor; die Passauer Thomas-Bernhard-Freunde veranstalten vom 10. Februar bis zum 19. März Thomas-Bernhard-Festwochen mit Filmvorführungen, Lesungen und Theater. Im Zentrum aber steht eine Ausstellung mit 150 Bildern von Erika Schmied - das Ergebnis einer siebenjährigen Spurensuche an Schauplätzen von Bernhards Romanen und den Stationen seines Lebens ...weiter

(Beitrag : Bayerischer Rundfunk -  06.02.2006 - Kultur & Szene)

 

 

Verneigung vor dem Spötter

Hommage zum 75. Geburtstag: Thomas-Bernhard-Wochen in Passau

„Schon als sie in Passau ankamen, hatten sie gesehen, dass es sich bei Passau um eine der hässlichsten Städte überhaupt handle, um eine Salzburg nacheifernde Stadt, die vor Hilflosigkeit und Hässlichkeit und widerwärtiger Plumpheit strotzende Stadt, die sich in perverser Hochmütigkeit Dreiflüssestadt nennt.“ Selten wurde in der Literatur so deftig über Passau gespottet wie in dem berühmten Zitat aus Thomas Bernhards „Untergeher“. Seiner Beliebtheit hat das keinen Abbruch getan. Die Passauer Thomas-Bernhard-Freunde veranstalten anlässlich seines 75. Geburtstages am 9. Februar Thomas-Bernhard-Wochen. Im Zentrum steht eine Ausstellung der Fotografin Erika Schmied aus Vorchdorf (Oö.), die sieben Jahre lang die Orte aus Bernhards Texten in genau der Stimmung dokumentiert hat, wie sie beim Autor vorkommen. Rund 150 Schwarzweiß-Aufnahmen sind von 10. Februar bis 19. März in der Passauer St.-Anna-Kapelle zu sehen. Veranstalter ist der Kunstverein Passau in Kooperation mit den Bernhard-Freunden. Am 14. Februar um 19.30 Uhr führt die Fotografin durch die Ausstellung. Das weitere Programm: Volltextlesung „Verstörung“ (10./11./12.2. um 19.30, 18 und 10.30 Uhr), Film „Die Heimatkunde des Realitätenvermittlers Thomas Bernhard“ (16.2., 19.30 Uhr) - beides in der Anna-Kapelle. Theater „Ein Fest für Boris“ (2.3., 19.30 Uhr, Stadttheater). Lesungen (jeweils 19.30 Uhr, Anna-Kapelle): Gedichte (20.2.), „Ein Jahr mit Thomas Bernhard 1972“/„Das versiegelte Tagebuch“ (23.2.), Romane und Autobiografisches (10.3.), bayerische Autoren über Thomas Bernhard (18.3.). Info www.passauer-thomas-bernhard-freunde.de.rmr

(Artikel: Passauer Neue Presse - Feuilleton 31.01.2006 - rmr)

 

 

 

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