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Edith Rabenstein
Beitrag zum Gedächtnisabend am 20. Todestag, 12. Februar 2009
Ein Veranstaltung im Rahmen der Passauer Thomas Bernhard Tage 2009
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Edith Rabenstein (Kulturredakteurin Passau) macht in ihrem Beitrag darauf aufmerksam, welch entscheidenden Einfluss die Bücherlektüre auf den Knaben Thomas Bernhard schon sehr früh hatte. Als reifer Autor teilt er der Öffentlichkeit darüber mit: „Die Welt als Wille und Vorstellung des Schopenhauer aus Frankfurt und die Gedichte des Christian Wagner aus Maulbronn waren, geistesentscheidend… Alle Bücher, die ich von da an bis heute gelesen und studiert habe, sind, so oder so, wie diese zwei Bücher: die Unmöglichkeit, die Wahrheit zu sagen und (oder) die Unfähigkeit, die menschliche Existenz zu überwinden.“ Diese Ohnmacht begleitete den Schriftsteller zeit seines Lebens beim Schreiben und macht es ihm schwer. Die seit ihrer Kindheit unaufhörliche Leserin Edith Rabenstein empfiehl am Schluss den Zuhörer Thomas Bernhards wunderbare Erzählung „Am Ortler“ zu lesen, damit er erkennt, „welch großartiger Schriftsteller Thomas Bernhard ist und wie sehr er - bei allem Intellekt und bei aller Kunstwelt - um die Seele des Menschen weiß.“
Wortlaut des Beitrages:
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