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Franz Xaver Hofer

Beitrag zum Gedächtnisabend am 20. Todestag, 12. Februar 2009

Ein Veranstaltung im Rahmen der Passauer Thomas Bernhard Tage 2009

 
 

Franz Xaver Hofer (Lyriker, Schärding) zeigt ausgehend von dem Zitat „Es sei für ihn der ergreifendste Augenblick gewesen, aus den ihn "seit Jahrtausenden", wie ihm schien, umgebenden Bildern auf einmal Gedanken zu machen.“ (aus Ein junger Schriftsteller), wie sich der junge Thomas Bernhard im Widerstand gegen die tradierten Bilder der ihn umgebenden Welt entwirft, indem er seine Verzweiflung und die der andern kontrolliert„Er beschließt, seinem innern Drang zu folgen und etwas zu tun, wodurch er sich selbst nach keinem Bilde erschafft.“ Wesentliche Elemente seines Selbstentwurfes ist für Thomas Bernhard folgende Haltung: Das Leben ist nichts als ein Strafvollzug, sagt er, du musst diesen Strafvollzug aushalten. Lebenslänglich. Er sagt, er will und kann sich nicht auf die Seite derer stellen, die die Bilder-Macht in der Hand haben. Teile deine Strafhaft mit deinen Mithäftlingen, aber verbünde dich nie mit den Aufsehern.

 

Wortlaut des Beitrages:

 

 

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Passauer Thomas Bernhard Tage

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