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Beton (1982)

Lesung des ganzen Buches durch 14 verschiedene Leserinnen und Leser.

Freitag, 12. Februar 2010, 19:00 Uhr Eintritt: frei
Museum Moderner Kunst (MMK, Bräugasse 17, Passau)

vorher: Führung durch die Ausstellung "Farbintensiv - Hermann Erbe-Vogel, Otto Sammer, Willi Ulfig" um 18 Uhr
Samstag, 13. Februar 2010, 19:00 Uhr Eintritt: frei
St. Anna Kapelle (Heiliggeistgasse 4, Passau)

Leser:
Bianca Buhr, Edith Ecker, Norbert Entfellner, Alois Feuerer, Martin Frauenhofer, Franz Hamminger, Dr. Josef Harrant, Nicola Heidemann, Franz Xaver Hofer, Jürgen Karl, Bernd Kellermann, Edgar Liegl, Dr. Peter Reindl und Eberhard Wind.

Rudolf, der Erzähler dieses 1982 erschienenen Buches, bereitet seit einem Jahrzehnt mit leidenschaftlichem Ernst eine größere wissenschaftliche Arbeit über seinen Lieblingskomponisten Felix Mendelssohn-Bartholdy vor. Nachdem er zuerst durch den Besuch seiner Schwester und dann, nach ihrem Weggang, durch die quälende Furcht, sie könnte wieder zurückkommen, am Schreiben des ersten Satzes seiner Studie gehindert wird, quält ihn die „Hölle des Alleinseins“. Deshalb packt er die Koffer, nimmt nur die wichtigsten seiner Schriftstücke mit, um in Palma seine Arbeit zu realisieren. In einem dortigen Cafe erinnert er sich an eine junge Frau, die ihn bei seinem letzten Palma-Aufenthalt vor eineinhalb Jahren angesprochen hatte. Sie war verzweifelt, ihr Mann hatte sich nachts vom Balkon des Hotels Paris gestürzt. Auf dem Friedhof von Palma, in einem der sieben Stock hohen Betonbestattungskästen, ist er beerdigt worden. Noch jetzt, eineinhalb Jahre danach, sieht er das verzweifelte Gesicht der Frau. Nun hat er eine Reihe von ersten Sätzen für seine Arbeit im Ohr, aber auch das Unglück der jungen Frau. Er nimmt ein Taxi, fährt zum Friedhof und findet an der Tafel neben dem Namen des Mannes nun auch den Namen der Frau: suicido – erfährt er. (Einbandtext)

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