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ÜBER UNS
Wir sind eine "offene" Gesellschaft von Literatur-, Theater- und Kunstfreunden in und aus Passau und Umgebung. Wir tagen fortwährend und nie und sind stets ansprechbar und immer aktiv im Dienste der Literatur im Allgemeinen und Thomas Bernhards im Besonderen. Bei unseren Lesungen, Theaterbesuchen und Ausflügen "Auf den Spuren Thomas Bernhards" (oder eines anderen Schriftstellers) sind alle Interessenten immer herzlich willkommen.
"Eines Tages, in einem einzigen Augenblick durchstoßen wir die äußerste Grenze, aber der Zeitpunkt ist noch nicht da."
Wie überall gibt es auch in Passau seit langem einige Leute, die die kraftvoll- wütende und musikalische Erzählweise Bernhards schätzen.
Wie man aus der unten auffindbaren persönlichen Chronik unseres Bernhard-Freundes Alois Feuerer ersehen kann, entwickelte sich der Passauer Bernhard-Freundeskreises aus zunächst sehr bescheiden besuchten Lesungen in Horst Staubers Galerie am Steinweg.
Die Absicht war von Anfang an, jeweils nicht nur ein Häppchen oder Stündchen aus den Bernhard- Werk anzubieten, vielmehr, wenn schon, denn schon, ein ganzes Werk Satz für Satz an mehreren aufeinander folgenden Tagen an verschiedenen Orten der Passauer Altstadt zu lesen.
So begann es vor fünf Jahren mit der Ein- Mann- Lesung von "Der Untergeher". Heuer lasen dann schon neun Leser an zehn Abenden vor insgesamt 250 Zuhörern. Darunter gibt es einen Kern von derzeit ca. 30 Bernhard- Freunden, die fast jede Lesung des Zirkels besuchen. Stimmungsvoller Höhepunkt war dieses Jahr ein Ausflug, den man etwas großspurig als "Ein Tag in den Landschaften und an den Orten Thomas Bernhards in Oberösterreich" bezeichnete.
Ein weiterer atmosphärischer Höhepunkt wird am 14. November sicherlich die Lesung der so genannten Höller- Passagen im Hause des Tierpräparators Alfred Höller in Pinsdorf an der Aurachengstelle aus Thomas Bernhards Roman "Korrektur" sein.
[Siehe Brief F. Hamminger vom 16.Nov.2003]
Eine Gruppe von 25 Passauer Bernhard- Freunden hofft, dabei Kontakte zu österreichischen Bernhard- Liebhabern unter den Zuhörern knüpfen zu können.
Nächster Gipfelpunkt in der Reihe der Aktivitäten der PASSAUER THOMAS BERNHARD- FREUNDE wird die Volltext- Lesung von Thomas Bernhards umfangreichsten Roman "Auslöschung. Ein Zerfall" an den drei aufeinander folgenden Tagen des 6./ 7. / 8. Februars 2004 im Passauer Scharfrichterhaus sein, wobei sich bei der Lesung Profi- Stimmen mit denen von Amateuren abwechseln werden. Gerade dieser Lesungsmarathon beweist, dass die Organisatoren ihren Zuhörern auch Hörausdauer zumuten wollen.
Selbstverständlich werden sich die PASSAUER THOMAS BERNHARD- FREUNDE nicht nur mit dem Werk und Leben ihres Namenspatrons beschäftigen, sondern als echte Literaturfreunde auch den Werken anderer lebender und toter Schriftsteller begegnen wollen.
Die PASSAUER THOMAS BERNHARD- FREUNDE stellen, ohne über großartige Vereinstrukturen zu verfügen, ein Jahresprogramm auf die Beine, dessen Säulen jeweils die Lesung eines ganzen Romans innerhalb der Passauer Bernhard- Lesewoche in der letzten Juliwoche, eine gemeinsame Fahrt zu einer Aufführung eines Bernhard- Stückes sowie ein Ausflug auf den Spuren Thomas Bernhards sind. Um der Bernhard-Monomanie oder Bernhard-Verblödung zu entgehen, ist mindestens ein Lese- Abend aus Texten anderer Autoren Pflicht.
Die PASSAUER THOMAS BERNHARD- FREUNDE freuen sich über Zuschriften, Anfragen und Anregungen.
Selbstverständlich stehen unsere Veranstaltungen auch anderen Interessenten und Neulingen offen.
Einladungen zu Vorträgen, Lesungen und Gesprächen prüfen wir gerne. Unsere geübten Leser sind auch gerne bereit, auf Einladung an anderen Orten Bernhard- Texte vorzutragen.
Weitere Informationen finden Sie auf den folgenden Seiten.
Haben Sie Fragen: Einfach per Email an info@passauer-thomas-bernhard-freunde.de und unseren Portal- Betreuer Eberhard Wind wenden oder schriftlich an Alois Feuerer. Mozartstraße 24, D 94032 Passau oder telephonisch Mobil 0175 / 241 21 21 oder Karl Krieg (Email karl.krieg@uni-passau.de).
Unser derzeitiges Motto:
"Wir dürfen nicht nachlassen in der Intensität" ("Korrektur" S. 331)
und dann
"Eines Tages, in einem Augenblick durchstoßen wir die äußerste Grenze, aber der Zeitpunkt ist noch nicht da." ("Korrektur" S. 361 st)
